Betriebliche Gesundheitsförderung

Erkrankungen wie Depressionen und Burnout sind in der heutigen Wohlstandsgesellschaft immer mehr im Vormarsch. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit, mangelnde Bewegung und falsche Ernährungsgewohnheiten zählen zu den Risikofaktoren. Im Alltag sollten die oft zu geringen körperlichen und gleichzeitig wiederum steigenden und hohen psychischen Belastungen ausgeglichen werden. 

Immer mehr Unternehmen kümmern sich somit um das ganzheitliche Wohl ihrer Mitarbeiter/innen und bieten den Alphalauf zur Gesundheitsförderung an.   

 „Wo wird Gesundheit hergestellt?“

Gesundheitsförderung wird nicht um ihrer selbst Willen durchgeführt. Sie will zunächst den gesundheitlichen Nutzen für die Beschäftigten erhöhen und deren Wohlbefinden verbessern. Wie die Erfahrungen gezeigt haben, ist damit sozusagen automatisch ein Nutzen für das Unternehmen verbunden, der sich in einer Verbesserung der unterschiedlichsten betrieblichen Kennziffern niederschlägt;

Hinweis:

Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung wirken am stärksten unmittelbar nach deren Durchführung. Für nachhaltige Veränderungen ist es notwendig, das Thema Gesundheit dauerhaft und konsequent weiter zu verfolgen und in betriebliche Strukturen und Prozesse zu integrieren.

Von BGF profitieren sowohl Beschäftigte als auch Unternehmen und Gesellschaft. Ein wichtiges Ziel ist, die Gesundheit und Lebensqualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern. Für Betriebe liegt der Nutzen allerdings nicht in kurzfristigen, rein finanziellen Ergebnissen, sondern vor allem im mittel- bis langfristig effizienzfördernden Potenzial der Maßnahmen. Ganzheitliche Projekte versprechen im Gegensatz zu Einzelmaßnahmen mehr Erfolg. Das Österreichische Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung hat mögliche Vorteile für Beschäftigte und Unternehmen zusammengefasst:

Nutzen für Beschäftigte:

  • Verringerung individueller gesundheitlicher Risikofaktoren,
  • Verbesserung des individuellen Wohlbefindens,
  • Verringerung der Risiken für die Entstehung von chronischen Krankheiten,
  • Verringerung der Risiken für Frühinvalidität,
  • Verbesserung der Fähigkeiten mit Belastungen bzw. Problemen umzugehen,
  • Erhöhung der persönlichen Gesundheitskompetenz,
  • Verbesserung der Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmoral,
  • Erhöhung bzw. Sicherung der persönlichen Lebensqualität,
  • Verbesserung der Beziehung der Beschäftigten untereinander sowie
  • erhöhtes Selbstwertgefühl.

Nutzen für Unternehmen:

  • Förderung der Kommunikationsstrukturen und -prozesse sowie des Innovationsklimas im Betrieb,
  • bessere bzw. verfestigte Identifikation der Beschäftigten mit dem Betrieb,
  • Steigerung von Arbeitszufriedenheit und Motivation,
  • Verbesserung des Betriebsklimas,
  • Fehlzeitenreduzierung bzw. Verminderung von Krankenständen bei den Beschäftigten,
  • Verringerung der Fluktuationsrate,
  • Verbesserungen der Arbeitsorganisation (z.B. Abläufe, Zuständigkeiten etc.),
  • Effizienzsteigerung, bedingt durch enge Zusammenhänge zwischen Gesundheit, Arbeitsschutz, Motivation einerseits und Produktivität bzw. Produktqualität andererseits,
  • Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit und der Marktchancen des Unternehmens sowie
  • Verbesserung des Unternehmensimages.

Durch den regelmäßigen Alphalauf werden auch die Leistungsfähigkeit und Kreativität der Mitarbeiter/innen gesteigert. Dies wirkt sich wiederum sehr positiv auf den beruflichen Alltag aus!

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