Unsere Gehirnaktivitäten und die dadurch erzeugten elektromagnetischen Schwingungen können mittels einer EEG Messungen (elektronenzephalogische Messung) sichtbar gemacht werden. Je nach Gefühlslage, Energielevel und auch jeder innere Zustand den wir erlangen können variieren und beeinflussen unser Wohlbefinden.
Diese Gehirnaktivitäten haben je nach Zustand, in dem wir uns gerade befinden unterschiedliche Länge und Frequenz.

Am geringsten ist die Frequenz im Tiefschlaf. Nach dem Aufwachen steigt die Aktivierung und bei zunehmender Belastung, Stress, Wut, Ärger steigt die Frequenz und Aktivität und erreicht seinen Höhepunkt.
Im normalen Arbeitsleben befinden wir uns im Durschnitt im Beta Bereich. Inzwischen weiß man, je niedriger der Beta Bereich bei jedem liegt, umso konzentrierter geht man an die Sache zu werke. Je höher sie ansteigt desto stärker wird unser Aktivierungsgrad.
Eine höhere geistige und körperliche Anspannung, geistige Unruhe bis hin zu rasenden Gedanken und daraus schnellerer Ermüdung gehen mit steigender Schwingungsfrequenz einher.
Genau hier verlieren Menschen den Kontakt zu sich selbst – ein Gedanke jagt den nächsten, der Geist zappelt, wir werden unruhiger. In den hohen Schwingungsbereichen nehmen wir die Körpersignale dann nicht mehr rechtzeitig war.
Die tieferen Entspannungszustände sind verschwunden und wir kommen nicht mehr zur Ruhe. Je länger und intensiver wir uns im höheren Frequenzbereich aufhalten umso höher die BURNOUTGEFAHR!

Was kann passieren?
Wir vergessen Pausen einzulegen, immer mehr Multitasking wird zur Gewohnheit und womöglich vergessen wir sogar zu essen und zu trinken.
Was tun um runter zu kommen?
Das Gute an dieser Thematik: Wir haben es selber in der Hand.
Es ist möglich, gezielt in Entspannungsphasen, also in den sogenannte Alphazustand zu gelangen. Nicht nur zu Hause sondern auch am Arbeitsplatz können wir mittels einfacher Kniffe und Entspannungsübungen die Taktung unseres Gehirns beeinflussen.
Mittles einer kurzen Meditation (Alphameditation), oder alleine schon einfaches Augen schließen, bewusste Atemtechniken, können dabei schon helfen, auch langsame monotome Bewegungen und mittels Brainmoves können wir die Taktung weiter maßgeblich beeinflussen.
Alphalauf oder Alphawalking helfen hier nachweislich. Für zwischendurch machen sie einfach Mikropausen!
- Fenster öffnen und tief durchatmen
- Augen schließen
- Die Sitzposition verändern und den Körper bewusst aufrichten
- Die Stirn massieren
- Die Schultern hochziehen und fallen lassen
- Nasenatmung, Wechselatmung
- … der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Jeder reagiert wohl anders oder fällt etwas anderes leichter.
WICHTIG: Flechte Ruhepunkte bewusst in dein Arbeitsleben ein!
Was erreichen wir damit?
Durch Entspannung sprechen wir prinzipiell zwei Ebenen an. Einmal die kognitive Ebene und auf der anderen Seite die emotionale Ebene. Die Auswirkungen von Entspannung habe ich in der kleinen Tabelle dargestellt:
| Kongnitve Ebene | Emotionale Ebene |
|---|---|
| Steigerung der Konzentration | Steigerung des Wohlbefinden |
| Steigerung der Kreativität | Mentale Frische |
| Klares Denken | Selbstbestimmtheit |
| Positive Gedanken | Zuversicht, Flexibilität |
| Lernfähigkeit wird gesteigert | Innere Ruhe und Freude |
| Steigerung der Leistungsfähigkeit | Selbstbewusstseinssteigerung |
Übung macht den Meister!
Versuche mindestens 3 mal die Woche Entspannungsübungen zu praktizieren (ca. 20 Minuten). Der Erfolg wird sich bald einstellen. Von HEUTE auf MORGEN ändert der Mensch seine Gewohnheiten nicht. Daher ist es es ratsam sich wirklich bewusst, mindestens 30 Tage damit aktiv zu beschäftigen. Erst dann sind wir Menschen in der Lage dies in unsere Gewohnheiten zu integrieren, oder als neue Gewohnheit tatsächlich anzunehmen.
Hinterlasse einen Kommentar