Mentale Fitness – Führungskraft

Mentaltraining beschäftigt sich mit dem Auflösen einschränkender Glaubenssätze und Blockaden.

Nur wie wirkt sich das auf die Führung aus?

Von Geburt an werden wir mit Glaubenssätzen und diversen Weisheiten überschüttet. Manche übernehmen wir auch durch unser soziales Umfeld. Aber nicht alle werden sich für die Ewigkeit unserem Inneren verankern. Manche nehmen wir auch nur am Rande wahr und schieben sie wie eine Wolke einfach weiter. Dennoch, alle anderen verfestigen und manifestieren sich in uns und manchmal bleiben sie für unser ganzes restliches Leben in Abrufbereitschaft. Wie sich diese Glaubenssätze auf uns Menschen auswirken kann natürlich sehr unterschiedlich sein bzw. auch wahrgenommen werden.

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Ein Auflösung der Glaubenssätze wird immer dann interessant und sinnvoll wenn wir eine Veränderung in unserem Leben anstreben und uns genau diese Glaubenssätze womöglich im Weg stehen.

Meist empfinden wir diese Blockaden dann als inneren Stress. z.B.:

  • Angst eine Präsentation vor einer Gruppe zu halten
  • Als frische Führungskraft mit Mitarbeitern Gespräche führen
  • Prüfungsangst
  • ……
Was passiert im Stresszustand?

Egal ob im sportlichen Bereich z.B.: Laufen, oder im Alltag z.B.: Prüfungsangst. In beiden Fällen gilt das gleiche Grundprinzip. Der menschliche Körper reagiert in vielen Fällen gleich und verfällt im Extremfall sogar in den sogenannten Notbetrieb. Der Notbetrieb des Menschen zeigt sich darin das er versucht alle körperrelevanten Organe, bis zum Letzen Atemzug, mit Sauerstoff und Blut zu versorgen.

Beim Sportler wird der Sauerstoff durch das Blut transportiert um damit die Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten oder sogar zu fördern. Je mehr Sauerstoff durch das Blut transportiert werden kann umso leistungsfähiger ist man. Bricht dieser Sauerstofftransport ein, fallen wir in ein Leistungsloch und die Bestzeit bleibt wohl weiterhin ein Wunsch.

Bei Menschen mit Prüfungsangst kann man nicht selten feststellen das diese kreidebleich wirken. Auch hier liegt der Grund darin das der Körper durch den ausgelösten Stress das Blut auf die lebenserhaltenden Organe sich zurück zieht um in den Notbetrieb zu schalten. (natürlich sinnbildlich extrem dargestellt).

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Auch in Führungs- und Chefetagen erkennt man immer mal wieder genau dieses Phänomen. Gerade bei wichtigen Meetings mit Geschäftspartner oder auch mit Mitarbeitern kann man diese Merkmale von Stressauslösern erkennen.

Nur wie verändert man sein Verhalten, wie wird man gelassener oder löst gar diese Auslöser auf?

Vier Schritte mentaler Veränderung

Genau diese Stressauslöser und deren Ursache geht man gemeinsam in einem Coaching durch. Wir erörtern, lösen bzw. schwächen (nicht alle Blockaden sollten 100%ig aufgelöst werden) deine verankerten Glauenssätze, sodass dein neues Ziel, deine gewünschte Veränderung mit einer neuen Leichtigkeit in den Fokus rücken kannst. Losgelöst kannst du so deinem Traum näher kommen.

Mentale Führung

Du möchtest eine erfolgreiche Führungskraft sein?

Der Brennstoff für erfolgreiche Leader setzt sich wie folgt zusammen:

  1. Sich mit seiner Führungsrolle identifizieren.

Nur wenige Führungskräfte haben sich bei Antritt der Position zu ihrem Glaubensbekenntnis bekannt. Das da lautet: „Ich bin bereit meinen Mitarbeiter zu fordern und zu fördern„. Die meisten Führungskräfte fördern gerne, aber vor dem Fordern haben sie Hemmungen.

Zum Beispiel jene, welche Angst davor haben das sie sich unbeliebt machen könnten, wenn sie ihre Mitarbeiter fordern. Das fehlende Bewusstsein zur eigenen Rolle ist eine große Motivationsbremse. Wer seine Führungsaufgabe mit Freude wahrnimmt hat einen großen Brandbeschleuniger, um seine Motivationskraft zu entfalten.

  1. Klarheit.

Viele Führungskräfte kommen ins straucheln, wenn sie ihre Rolle übernehmen oder hineinwachsen. Bei der Frage: “Bin ich noch Kollege oder wer bin ich jetzt?” Das Bestreben nach Gleichheit bringt die Führungskraft durcheinander. Natürlich ist ein Mensch der Führungskraft wird kein Kollege mehr. Er hat jetzt den Auftrag seine Mitarbeiter so zu führen, dass sein Team in der Lage ist die gesetzten Ziele zu erreichen. Die Führungskraft darf und muss jetzt Entscheidungen treffen. Vermutlich kann er es mit seinen Entscheidungen nicht immer allen Mitarbeitern recht machen. Wenn eine Führungskraft Angst davor hat eine Entscheidung zu treffen, die nicht allen Mitarbeitern genehm ist, kann dies zu Hemmungen führen. Wenn der Leader keine Klarheit hat, dann erstickt diese Situation das Motivationsfeuer

  1. Distanz.

Eine Führungskraft braucht eine gesunde emotionale Distanz zu seinen Mitarbeitern. Die Schulterklopfmentalität mancher Führungskräfte führt schon manchmal zu Unklarheiten. Wer eine gewisse Distanz nicht wahren kann lässt sich leicht in Mitarbeitergesprächen einwickeln, wenn sie ihre privaten Probleme thematisieren und mit beruflichen vermischen. Empathie und mitfühlen darf nicht zu Mitleid werden. Wer eine gesunde emotionale Distanz wahren kann findet auch leichter Lösungen in Problemfällen. Die Emotionale Vermischung mit den Mitarbeitern erstickt die Motivation

  1. Wertschätzung geben.

Wer Wertschätzung gibt, bekomm sie auch zurück. Es gibt 8 Schritte die zur Wertschätzung führen, die man lernen kann. Doch viele Führungskräfte wissen überhaupt nicht was Wertschätzung ist, obwohl sie häufig darüber sprechen und diese anpreisen.

Das hat 2 Gründe: Erstens: haben sie in ihrer Ausbildung nicht wirklich gelernt was Wertschätzung ist. Zweitens sie haben als sie ihre Position übernommen haben gar keine Ausbildung genossen. Wenn Führungskräfte Wertschätzung verteilen, dann entfacht das auch das Motivationsfeuer beim Leader. Führungskräfte die Probleme haben ihre Mitarbeiter zu grüßen haben wahrscheinlich auch mit Wertschätzung weniger am Hut. 

  1. Menscheninteresse.

Wer Menschen führen will, muss gerne mit Menschen zusammenarbeiten. Wie soll eine Führungskraft Menschen zur Zusammenarbeit bewegen, wenn sie selbst dazu nur mäßig bereit ist. Führungskräfte die Kontaktschwierigkeiten haben, haben auch Probleme die Motivationskraft zu wecken

  1. Kommunikation

Kommunikation kann insbesondere dann motivieren, wenn man die richtigen Worte findet. Führungskräfte müssen auf einer verständlichen Art kommunizieren. Sie brauchen eine Klarheit in ihrer Ausdrucksweise, sodass keine Missverständnisse entstehen. Vor Allem muss eine Führungskraft eine gute Überzeugungskraft haben, damit alle Mitarbeiter an einem Strang ziehen können. Wer keine entsprechende Ausbildung genießen konnte, wird irgendetwas sagen und unter Umständen nicht die Wirkung erzielen, die er sich wünscht. Kommunikation ist eines der wichtigsten Führungsinstrumente. 

Stressauslöser

Das wären die 6-Zutaten, die zu einer Entfachung der Motivationskraft führen. Wenn nur eine Zutat nicht funktioniert, wird das Feuer auch nicht brennen.

So banal die Punkte auch klingen, am Ende liegt es an dir sie auch umzusetzen. Mental Fit wirst du dein neues Vorhaben spielend umsetzen und weniger gestresst sein wenn dein nächstes Meeting ansteht.

Um erfolgreich starten zu können baue daher zuerst deine mentale Stärke auf. Komme dann Schritt für Schritt in die Umsetzung um dich zu einem motivierenden und brennenden Leader zu entwickeln.

Welche weiteren Eigenschaften ein Leader noch benötigt, damit hat sich Google intensiv beschäftigt. Die 10 wichtigsten Skills findest du zusammengefasst im Buinessinsider.

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