
Regeneration, muss ein Teil eines Trainingsplanes sein und ist in der heutigen Zeit unverzichtbar. Nur was ist das genau und was bewirkt die Regeneration tatsächlich?
Konzentration, Leistungsfähigkeit, Pause machen
Immer und laufend Höchstleistung erbringen – ist dass das Rezept der Erfolgreichen in unserer heutigen Leistungsgesellschaft? Es mag am ersten Blick so aussehen aber NEIN, Ganz sicher nicht.
Egal ob im Sport oder auch im Berufsleben, der Mensch ist in seiner Leistungsfähigkeit grundsätzlich eingeschränkt.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Biorhythmik des menschlichen Gehirns beweisen ebenso die Unmöglichkeit andauernder Leistung auf hohem Niveau, wie auch die spürbare Ermüdung nach körperlicher Betätigung.
Unser Gehirn braucht Pausen, um leistungsfähig zu bleiben. So ist es das spätestens nach ca. 2 Stunden geistiger Arbeit eine Pause angesagt wäre. Bei sehr anstrengenden Tätigkeiten sollte die Pause sogar schon viel eher, vielleicht schon nach 20 oder 30 Minuten gemacht werden. Durcharbeiten ist daher prinzipiell keine Lösung. Die Anstrengung steigt wodurch die Gesamtleistung wiederum sinkt.
Wer nun von morgens bis mittags ohne Unterbrechung arbeitet, leistet tatsächlich insgesamt weniger als derjenige, der hin und wieder auch mal kurze Pausen einstreut.
Pausen machen daher durchaus Sinn, sowohl für die aktuelle Leistung als auch für den langfristigen Leistungserhalt. Schlussendlich auch für die Gesundheit.
Die Pause muss nicht lange sein. Wer Entspannungstechniken beherrscht, dem genügen schon ein paar Minuten. Nur aufhören mit der Arbeit und nichts tun, ist nicht unbedingt ein wirklich gutes Rezept da sich bei den meisten die erwünschte Ruhe nicht so schnell ganz von allein einstellt.
Unser Körper und Geist sind nicht für Dauerbetrieb geeignet.
Ruhige Gymnastikübungen, auf die wir uns voll konzentrieren, führen schon besser zum Erfolg. Vielleicht probierst du es mal mit der sogenannten progressiven Muskelentspannung, auch das ist eine Art von Gedächtnistraining.

Die kleinste und schnellste Pause ist sicherlich das genüssliche Gähnen. Zumindest bringt es zusätzlich Sauerstoff ins Gehirn. Aber als wirkliche Erholungspause reicht es noch nicht. Du solltest das Gähnen eher als ein Signal wahrnehmen, dass nun eine richtige Pause fällig ist.
Auch nach dem Sport versucht dein Körper den gestörten Gleichgewichtszustand Aufgrund der körperlichen Belastung durch aufbauende Prozesse wiederherzustellen.
Genau, hier kommt das Thema Regeneration ins Spiel. Denn wenn du deinem Körper aber auch deinem Gehirn genug Zeit gibst um sich erholen zu können und im Idealfall sogar noch dabei unterstützt wird, wird deine spätere Belastbarkeit für zukünftige Beanspruchung sogar gesteigert.
Schlussendlich zahlt sich Training dadurch doppelt aus.
Der wiederkehrende Wechsel von Be- und Entlastung hilft dir also dabei, deinen Körper und Konzentrationsfähigkeit jedes Mal auf ein etwas höheres Leistungsniveau zu heben. Man spricht hier auch von einer Superkompensation. Die Regeneration ist der Zeitraum zwischen deinen Trainingseinheiten – sie ist unverzichtbar für deinen Trainingserfolg.
Gibst du deinem Körper nicht genügend Zeit für die angesprochenen aufbauenden Prozesse, kann er sich nicht angemessen erholen und deine Leistung verbessert sich auch nicht weiter. Im schlimmsten Fall kann sich zu viel Training dann sogar negativ auf deine Gesundheit auswirken. Damit das nicht der Fall ist, musst du also auf jeden Fall immer wieder Ruhepausen einplanen.
Zu lange anhalten sollte deine Regenerationsphase allerdings auch nicht – denn hierbei baut deine Fitness nämlich nach und nach wieder ab.
Ganz allgemein wird zwischen passiver und aktiver Regeneration unterschieden.
Bei der passiven Regeneration bewegst du dich gar nicht, beziehungsweise nur in sehr moderaten Maß. Wichtige Faktoren der passiven Regeneration sind ausreichend Schlaf und gesunde Ernährung. Aber auch Massagen oder Kälte/Wärmebehandlungen (Saune), zählen dazu.
Nachdem es Menschen wie mich gibt, denen die passive Regeneration dann doch zu wenig actionreich ist steht im Gegensatz dazu die aktive Regeneration.
Hier bist du tatsächlich auch in der Erholungsphase in Bewegung – jedoch nicht mit dem Ziel neue Bestzeiten aufzustellen, sondern ganz locker und entspannt. Du bewegst dich also, aber ohne den Körper erneut zu sehr in seinem Gleichgewichtszustand zu stören. Für mich stellt der Alphalauf hier ein ideales Mittel.

Die leichte Aktivität hat mehrere Vorteile: Unter anderem wird deine Durchblutung angeregt. Das hat dieselben Vorteile wie Faszientraining oder auch eine Massagen: Abfallprodukte deines Stoffwechsels werden schneller abtransportiert, die Muskeln werden schneller mit Nährstoffen versorgt und können sich besser erholen.
Sieben Tage die Woche an körplerlicher Belastung – das ist einfach nicht sinnvoll. Dein Körper braucht nach einer starken Belastung immer etwas Zeit um sich zu erholen. Dennoch musst du auch an trainingsfreien Tagen nicht komplett auf der faulen Haut liegen! Die Vorzüge der aktiven Regeneration, dem Cool Down direkt nach deinem Training kannst du aber auch ganze Regenerationstage einplanen, an denen du dich aktiv erholst.
Dafür bieten sich die nachfolgende weitere Aktivitäten an:
- Ein lockerer, entspannter Dauerlauf
- Koordinationsübungen (LaufABC/ Balancieren / Seilspringen/Alphalaufübungen) oder Sport-Spiele (zum Beispiel Tischtennis oder Beachvolleyball)
- Bewegung im Wasser: Schwimmen oder Wassergymnastik
- Eine gemütliche Runde mit dem Fahrrad
Jeder Körper ist natürlich etwas unterschiedlich – die perfekte Kombi aus Regenerationsmaßnahmen für dich musst du also auch einfach selbst ausprobieren und für dich individuell herausfinden!
Die persönliche und ideale Mischung macht’s schlussendlich aus!
Viel Spaß jedenfalls beim ausprobieren und solltest du Interesse haben Alphalauf mal kennenlernen zu wollen, findest du meine Kontaktdaten auf meiner Seite.
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