Mentaltraining
Mentale Stärke trennt die sehr erfolgreichen von den weniger erfolgreichen Menschen. Wie hat die Menschheit bisher überlebt? Waren wir früher alle instabil oder war die Generation vor uns vielleicht anders programiert? Mentaltraining boomt so stark wie nie zuvor. Jeder Coach, jeder Trainer und Berater aber auch Vorgesetzte, in jeder Persönlichkeitsarbeit, im Networkmarketing, im Business, im Sportbereich, ja tatsächlich Mentaltraining ist gar nicht mehr wegzudenken.
Vor noch gar zu langer Zeit verstand man unter Mentaltraining speziell das Mentale Techniktraining. Es war vermehrt nur auf körperliche Handlungen ausgelegt und daher auch eher im Spitzensport zu finden. Otto Normalverbraucher hatte zu Mentaltraining, so wie wir es heute im 21. Jahrhundert kennen, weniger Zugang.
Doch ist Mentaltraining wiederum eine uralte Methode. Die Wurzeln des Mentaltrainings reichen bis ins alte Ägypten (3000 v. Chr.) zurück. In Griechenland beschäftigte sich schon Hippokrates mit Mentaltraining. Er schlug verschiedene Methoden vor, um das Unterbewusstsein von kranken Menschen zu beeinflussen und deren psychischen Zustand zu verbessern.
Mentaltrainig hilf dabei die eigenen Ressourcen und Fähigkeiten zu erkennen, in sich selbst zu vertrauen und für sich neue Möglichkeiten zu entdecken um gewisse gesetzte Ziele auch zu erreichen.
Mentaltraining ist daher im Grunde für jeden Menschen hilfreich der die geistigen Kräfte nachhaltig für sich selbst stärken möchte.
Mentales Arbeiten ist mehr als nur eine Zielprogrammierung!
Mentaltraining ist eine Geisteshaltung die täglich und immer wieder trainiert werden sollte. Es ist vergleichbar mit einem festen Untergrund. Ohne diese stabile Beschaffenheit kann man darauf weder gefahrlos gehen noch ein Gebäude sicher errichten. Mentaltraining ist eine sehr umfassende Methode zur positiven Lebensgestaltung – die bewusste Beeinflussung des eigenen Denkens, Wollens und Tuns, eine Methode, die befähigt, das eigene Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, die gezielte Nutzung unserer geistigen Fähigkeiten, um bestehende Probleme und Konflikte zu lösen, Wünsche zu verwirklichen und berufliche als auch persönliche Ziele zu erreichen. Nicht nur die Steuerung bewusster Vorgänge ist ein Bestandteil, auch das Unterbewusstsein und die Intuition spielen innerhalb des Mentaltrainings eine zentrale Rolle.

Mentaltraining ist keine „Schön Rede Methode“ mit der alleine und nur durch positives Denken alles erreichbar und veränderbar ist.
Positives Denken ist natürlich in allen Lebenslagen sehr hilfreich, positives Denken alleine genügt aber nicht, um Lebenssituationen zu verändern. Sie können vieles visualisieren und imaginieren, und es ist auf jeden Fall hilfreich sich emotionen vorzustellen, entscheidend für Veränderungen ist jedoch immer, Ihr Handeln, Ihr TUN und welche Methoden Sie dabei einsetzen.
„Du wirst morgen sein, was du heute denkst.“
Buddha
Wir Menschen sind eigentlich ständig am Denken, außer sie sind bereits geübt in Meditation und können sich bewusst in den alphazustand versetzen. Sind wir schlecht gelaunt oder haben wir Rückschläge jeglicher Art erleiden müssen beginnt sich oftmals eine Negativspirale zu drehen, aber nicht nur dann. Unsere Gedanken kreisen ständig um die Zukunft und um die Vergangenheit. Wir denken, was uns Schönes oder Schlimmes widerfahren könnte. Ständig sind wir in einer endlos scheinenden Gedankenschleife gefangen. Beim Mentaltraining geht es auch darum, diese ständigen Gedankenschleifen und Muster für sich zu nutzen, um bestimmte Ziele zu erreichen.
Die zentralen Elemente des Mentaltrainings sind Gedankenbeobachtung und Gedankenkontrolle und die aktive Gestaltung der Gedanken.
Ideale Mentale Arbeit verlangt Wachheit in der Entspannung. „Eine Handlung beginnt schlussendlich im Gehirn und findet ihren Ausdruck im Körper wieder!“
Unter diesen Gesichtspunkten erhält mentales Arbeiten auch beim Erlernen von neuen, komplexen Bewegungsabläufen eine wesentliche Dimension, weshalb es im Sport so etabliert wurde. Wird ein Bewegungsablauf in der „Entspannung bei mentaler Wachheit“ visualisiert, so wird auf der mentalen Ebene ein für den Körper „optimaler Bewegungsablauf“ möglich. Gleichzeitig kann bewusst und differenziert wahrgenommen werden, wie sich dieser „optimale Bewegungsablauf“ im Körper anfühlt. Dies sind entscheidende Faktoren, auf die der Körper im effektiven Ausüben des Bewegungsablaufes zurück greifen kann. Die so gesetzten Impulse, welche vom Gehirn über das Nervensystem an die Muskulatur gehen, beeinflussen die entsprechenden Muskelgruppen und deren Feinkoordination im entscheidenden Moment.
„Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“
J.W.Goethe
Es gibt viele erfolgreiche Menschen, die die Kraft der eigenen Gedanken kennen und somit zielgerichtet einsetzen. Nur weitaus mehr Menschen überlassen ihren Lebensweg noch immer dem Zufall und haben das Gefühl, ihren Gedanken einfach ausgesetzt zu sein.

Der Begriff des Mentalen Trainings hat sich auch in der Sportpsychologie etabliert. Mentaltraining ist ein MUST HAVE, denn mentale Stärke trennt die sehr erfolgreichen von den weniger erfolgreichen. Je weiter vorne man an der Weltspitze mitmischt, desto mehr Bedeutung kommt dem Mentaltraining als Teil des gesamten Trainings zu.
Im Unternehmens-Kontext hat Mentaltraining ebenso einen wichtigen Platz gefunden. Für Menschen in Unternehmen wird es immer wichtiger, mit Drucksituationen und Stress optimal umzugehen, die Performance im richtigen Moment abrufen zu können und konzentriert und fokussiert zu arbeiten.
Erfahrungen belegen, dass der Einsatz von Mentaltraining in der Persönlichkeitsentwicklung zu unglaublich schnellen positiven Veränderungen führt.
Beispiele für Einsatzbereiche
Das Einsatzpotential ist noch lange nicht ausgeschöpft. Mentales Training ist sehr vielseitig einsetzbar und wird auch in der Rehabilitation nach Sportverletzungen und in vielen medizinischen Programmen bereits integriert. Studien belegen die Vorteile des Mentaltrainings bei verschiedenen Erkrankungen.
- Sport (Potential und Leistungsmaximum zu einem bestimmten Zeitpunkt bzw. unter Drucksituationen abrufen zu können, Mentaltraining zur Vorbereitung und während Wettkämpfen, nach Wettkampfniederlagen, Entspannung, nach Sportverletzungen, Visualisierung von Zielen)
- Unternehmen (um den hohen Leistungsanforderungen gerecht zu werden, Persönlichkeitsentwicklung als Voraussetzung für Führungsaufgaben, ruhig und gelassen in Konfliktsituationen zu reagieren)
- Schule (Prüfungssituationen, Konzentrationsfähigkeit)
- Persönlichkeitsentwicklung (Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, persönliches Wachstum, Selbstmanagement, Selbstwirksamkeit, Selbstbestimmung, Entspannung, geistige Leistungsfähigkeit)
- Reha (nach einem Schlaganfall zeigen Studien eine klinische Wirksamkeit des Mentaltrainings mit Bewegungsvorstellung, nach Unfällen mit Schädel- Hirn-Traumata, Gedächtnisstörungen, bei chronischen Schmerzen, nach Sportverletzungen, bei allen Erkrankungen, die eine Lebensstil-Änderung nach sich ziehen sollen)
- Betriebliche Gesundheitsförderung (Kommunikation – Macht der Sprache, Umgang in Konfliktsituationen, lösungsorientiertes Denken, Entspannung und Balance, Stressmanagement)
- Lebensstil-Änderung: Gewichtsreduktion, Nichtraucher werden, mehr Bewegung und Fitness
- Ängste – Prüfungsangst, Angst vorm Zahnarzt, vorm Fliegen, vor Spritzen, vor Gewittern
- u.v.a.m.
ÜBUNG:
Stellen sie sich aufgerichtet hin. Strecken sie ihre Hand mit dem Zeigefinger vorausgerichtet aus und drehen sie anschließend ihren Oberkörper soweit sie können.
Sie werden dabei eine Endposition erreichen und hinter sich zeigen. Merken sie sich den Punkt, je nachdem wo sie die Übung ausführen, entweder wählen sie einen Punkt an der Wand, oder an einen Baum, Strauch.. wichtg bei der Übung ist, sie merken sich die Endposition, genau jene wo sie nun angelangt sind bzw. aktuell hinzeigen.
Nun stellen sie sich erneut aufrecht und ganz entspannt hin. Schließen sie nun ihre Augen. Atmen sie noch einmal kräftig ein und aus. Gehen sie bewusst und aktiv in die Entspannung.
Im nächsten Schritt stellen sie sich in Gedanken vor wie sie genau die gleiche Bewegung nun noch einmal durchführen. Aber nur in Gedanken. Jetzt aber werden sie sich ein Stückchen weiter drehen können, ganz locker und leicht ohne Schmerz und Hindernisse.
Öffnen sie ihre Augen wieder und wiederholen sie Schritt 1 mit ausgestreckten Arm!
Ich freue mich auf ihr Feedback!
Visualisierung ist ein wichtiger Teil und verhilft uns oft Ziele im Blick zu behalten. Erst durch eine konkrete Vorstellung wird ihre Vorstellung zur Zielvorlage für ihr Handeln. Ihre Wünsche und Vorrstellungen bilden den Grundpfeiler für abgeleitete Ziele, die sie sich von nun an bestenfalls täglich ansehen und eventuell sogar neu visualisieren. Manchmal ändern sich Vorstellungen auch wieder.
Aus diesem Grund sollte ihre Wünsche nicht nur virtuell erstellt werden, sondern sie stetig begleiten, am Besten im täglichen Blickfeld von ihnen schön sichtbar sein.

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